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PJ-Tertial Allgemeinchirurgie in Marienkrankenhaus (3/2010 bis 5/2010)
- Station(en)
- 2
- Einsatzbereiche
- Station, OP
- Heimatuni
- Hamburg
- Kommentar
- Tja... ich will sicher kein Chirurg werden, aber trotzdem dachte ich, ich versuch möglichst viel zu sehen und zu machen, da ich denke, dass Chirurgie auf jeden Fall zur ärztlichen Ausbildung gehört!
Ich wurde bitter desillusioniert.
1. Tag: 27 Betten, einziger PJler (sonst immer 2), keine Famulanten, 2 unbesetzte Ass.-Arztstellen, Pflege sowieso katastrophal unterbesetzt. Keine Einarbeitung, keine Begrüßung, kein gar nichts. O-Ton: "da sind die Blutentnahmen, damit kannst Du ja anfangen."
Am Unterricht teilnehmen geht nur, wenn Du nicht zum Haken halten eingeteilt bist. Du kannst auch aus der Kantine zum Haken halten vom Essen weggeholt werden.
Im Prinzip bestand der Tag aus Visite, Blut abnehmen, Haken halten, rumsitzen auf der Röntgenbesprechung.
Da man jeden Tag relativ zuverlässig vor 16:00h rauskam hab ich nicht nur 6en verteilt.
Der Kontakt zu den Assistenten fand nicht statt, keiner der was erklärt, keiner der mal Lust auf ein Schwätzchen hat, alle machen ihr Ding und haben schlechte Laune.
Studientag: nur alle 14 Tage! Freitags kommt man eigentlich nur zum Blut abnehmen.
- Unterricht
- Kein Unterricht
- Tätigkeiten
- Braunülen legen
Röntgenbesprechung
Blut abnehmen
Mitoperieren - Dienstbeginn
- Vor 7:00 Uhr
- Dienstende
- 15:00 bis 16:00 Uhr
- Studientage
- 1x / Woche frei
- Tätigkeiten
- Essen frei / billiger
Kleidung gestellt
Mittagessen regelmässig möglich
Noten
- Team/Station
- 6
- Kontakt zur Pflege
- 5
- Ansehen des PJlers
- 6
- Klinik insgesamt
- 6
- Unterricht
- 6
- Betreuung
- 6
- Freizeit
- 1
- Station / Einrichtung
- 5
- Gesamtnote
- 5
Durchschnitt 5.2